AKTIONÄR-Tipp Knaus Tabbert: Das kommt richtig gut an – darum setzen Finanzprofis auf diese Aktie – DER AKTIONÄR

Die Wohnmobilbranche erlebt in der Corona-Zeit einen Boom. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen. Allein in Deutschland stellen Experten bis 2025 eine Verdopplung der Verkäufe auf jährlich mehr als 200.000 Einheiten in Aussicht. Auch bei Wohnmobilprofi Knaus Tabbert stellt man sich auf eine mehrjährige Wachstumsphase ein. Das Unternehmen will den Umsatz bis 2025 auf zwei Milliarden Euro steigern – und dafür in den Ausbau der Produktion investieren, um die in Pandemie-Zeiten erhöhte Nachfrage bedienen zu können.
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Den durch das Coronavirus verursachten Umsatzausfall im April 2020 hat das Unternehmen im Anschluss wieder wettgemacht. Die Nachfrage ist enorm. Bis 2025 plant die Gesellschaft daher, über 220 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Standorte zu investieren und die Produktionskapazitäten bis 2025 von derzeit rund 30.000 auf über 50.000 Einheiten zu erhöhen.
“Die Investitionen sind ein wichtiger Meilenstein für unsere Gruppe und fügen sich nahtlos in unsere Strategie ein. Dadurch sichern wir nicht nur unser dynamisches Wachstum weit über das Jahr 2022 hinaus ab, sondern bauen auch unsere Marktposition in unseren Kernmärkten auf lange Sicht aus”, so Vorstand Wolfgang Speck. “Digitalisierung, Leichtbau und e-Mobility sind hierbei die zentralen strategischen Bausteine. Vielfältige Megatrends liefern Aufwind für nachhaltiges Wachstum”, führt der Firmenlenker aus.
Finanziert wird die Expansion neben langfristigen Kreditlinien zu einem großen Anteil aus unserem operativen Cash-Flow. Mit der steigenden Produktionsmenge und den sich daraus ergebenden Skalen- sowie Verbundeffekten plant Knaus Tabbert ab 2023 eine operative Ergebnismarge bezogen auf das bereinigte EBITDA von rund zehn Prozent. Für die Folgejahre wird mit weiteren Steigerung gerechnet.
“Die für uns wichtige Erweiterung der Kapazitäten ermöglicht es uns, signifikantes Wertschöpfungspotential für unsere Aktionäre zu nutzen”, ergänzt Finanzchef Marc Hundsdorf. An der bislang praktizierten Dividendenpolitik (Ausschüttung von rund 50 Prozent des Nettoergebnisses) wird vor diesem Hintergrund festgehalten.
Knaus Tabbert kommt aktuell auf einen Börsenwert von knapp 700 Millionen Euro. Da der Großteil der Aktien Finanzinvestoren gehört, liegt die für eine Aufnahme in einen DAX-Auswahlindex relevante Marktkapitalisierung des Streubesitzes derzeit bei rund 260 Millionen Euro. Damit ist das Unternehmen noch zu klein, um bei der anstehenden Index-Änderung im September in den SDax aufrücken zu können.
Pauschalreisen und Massentourismus waren gestern. Urlaub daheim oder Individualreisen werden immer beliebter. Knaus Tabbert profitiert vom Trendwechsel bei der Gestaltung der schönsten Zeit des Jahres. Nach dem Börsengang im Herbst 2020 und dem Ausbau der Kapazitäten befindet sich die Gesellschaft auf Wachstumskurs. Der Vorstand hat seine Hausaufgaben gemacht. Die frischen mittelfristigen Ziele kommen am Markt gut an. Gut möglich, dass die Aktie nun endlich aus ihrer Lethargie erwacht und in einen nachhaltigen Aufwärtstrend Richtung 85 Euro übergeht. Anleger mit Weitblick steigen ein und folgen den bereits positionierten Finanzinvestoren.
(Mit Material von dpa-AFX)

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