Crowdinvesting: Wie ihr als Privatanleger schon mit kleinen Beträgen in große Immobilien investieren könnt – Business Insider Deutschland

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Die Raiffeisenbank im Hochtaunus hat eine lange Tradition: Gegründet wurde das Institut vor 150 Jahren in Oberursel. Heute residiert die Bank in einem modernen Geschäftshaus in Bad Homburg. Beschäftigt werden rund 90 Mitarbeiter. Bis zu den hohen Türmen der großen Geschäftsbanken in der Frankfurter City sind es von Bad Homburg aus gerade einmal knapp 20 Kilometer.
Achim Brunner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank im Hochtaunus, setzt auf Digitalisierung, hat die Marke meinebank.de etabliert, bietet kostenlose Online-Girokonten an – und macht nun den nächsten Schritt: Immobilienfinanzierung per Crowdinvesting, mit meinebank.de als Ideengeberin und Gründungsinitiatorin und dem Frankfurter Unternehmen CrowdDesk als Kooperationspartner.
Neue Anlagechancen für Privatkunden
Crowdinvesting heißt: gemeinsam investieren, auf einem Level, der für Privatanleger funktioniert. Für die sind größere Immobilien oft unerschwinglich oder zumindest sehr teuer – was nicht zum Portfolio oder zur Anlagesumme, die verfügbar ist, passt. Das will die Raiffeisenbank im Hochtaunus mit Crowdinvesting und der neu gegründeten bundesweiten Plattform genocrowd.de ändern.
Vorteil der „Schwarmfinanzierung“: Immobilieninvestments, die sich sonst praktisch nur institutionelle Anleger leisten könnten, werden von einer großen Zahl an Kapitalgebern gemeinsam aufgebracht. So reichen schon kleine Beträge aus, um Geld in Bauprojekte zu investieren. Bei genocrowd.de ist ein Einstieg ab 250 Euro möglich. Und alles funktioniert digital über eine Plattform.
Gerade in Niedrigzins-Zeiten interessant
Brunner will mit genocrowd.de Immobilieninvestments für die Mehrheitsgesellschaft verfügbar machen und Privatkunden eine Geldanlage anbieten, die für Vermögensaufbau oder Absicherung der Altersvorsorge sinnvoll sein kann. Diese Art von Anlage, sagt Achim Brunner, bietet „gerade in einem Marktumfeld mit geringen, teils negativen Zinsen die Möglichkeit des unternehmerischen Investierens“.
So sind in Zeiten von Negativzinsen durch die Crowdfunding-Plattform positive Erträge zu erzielen. Ein Vorteil ist die kurze Laufzeit, die meist nur zwischen zwölf und 24 Monate beträgt. Allein im Jahr 2019 wuchs der Markt für Crowdinvesting-Immobilienprojekte um 52,6 Prozent auf 321,5 Millionen Euro.
Diese regionale Bank ist ein nationaler Player
Dass diese Idee von der Raiffeisenbank im Hochtaunus kommt, ist kein Zufall. Mit einem eigenen Team von Immobilienexperten betreut die Bank bundesweit rund 500 Projektentwickler und realisiert rund 200 Großprojekte im Jahr. Oft als Konsortialführer finanziert das genossenschaftliche Institut deren Vorhaben. Zu 80 Prozent geht es dabei um Wohnungsbau.
Im Immobiliengeschäft ist die Raiffeisenbank Hochtaunus inzwischen ein nationaler Player. Die Immobilienbranche, sagt Vorstandschef Achim Brunner, beschränke sich ja auch nicht auf begrenzte Räume, „darum war auch eine entsprechende Ausrichtung für die Bank auf das Bundesgebiet notwendig“.
Immobilienexperte plus Plattformexperte
Eine „sehr große Rolle in allen Bereichen des Bankgeschäfts“ spiele außerdem die Digitalisierung. Brunner: „Wir schauen als Bank konsequent darauf, sämtliche Abläufe und Prozesse zu überprüfen, die noch nicht voll digitalisiert sind.“ Für die neue Plattform genocrowd.de bringt die Raiffeisenbank im Hochtaunus ihre Immobilienexpertise ein, die CrowdDesk GmbH kennt sich bei digitalen Plattformen bestens aus. Nun startet genocrowd.de mit einem ersten Projekt. Weitere werden folgen.
So funktioniert die neue Anlageplattform
Anleger registrieren sich bei genocrowd.de und verifizieren ihre Anmeldung. Sie erhalten ein persönliches Login, mit dem sie sich auf der Plattform anmelden. Dort lassen sich dann die Immobilienprojekte sortieren, ganz nach den jeweiligen Präferenzen der Anleger. Auf genocrowd.de werden die verfügbaren Immobilienprojekte aufgeführt, zu jedem Vorhaben bietet die Plattform umfassende Informationen.
Für interessante Objekte kann ein Finanzierungsbeitrag festgelegt werden. Das beginnt schon ab 250 Euro. Wer mehr anlegen möchte, dem bietet genocrowd.de auch die Möglichkeit, mehr als 25.000 Euro über die Plattform anzulegen, nach individueller Absprache. Damit im weiteren Verlauf alles stets im Blick bleibt, vom Projektfortschritt bis zur Rückzahlung, gibt es für alle Anlegerinnen und Anleger auf genocrowd.de ein Dashboard, das übersichtlich zeigt, wie der Stand der Dinge gerade ist. Die Plattform und ihre Funktionen sind leicht zu handhaben – darum geht es bei genocrowd.de: Investoren und Projektentwickler unkompliziert digital zu vernetzen.
Angebote für Anleger werden genau geprüft
Dabei steht am Anfang, bevor überhaupt ein Projekt bei genocrowd.de verfügbar ist, immer eine gründliche Prüfung des Vorhabens durch die Immobilienfachleute der Raiffeisenbank im Hochtaunus. Denn die Bank liefert nicht nur die Idee, sondern finanziert in der Regel auch die Projekte auf der Plattform, hat also durchaus ein eigenes Interesse daran, dass das Projekt sicher aufgesetzt ist.
Erst nach erfolgreicher Prüfung der Raiffeisenbank im Hochtaunus und nach der Plausibiltätsprüfung der GenoCrowd GmbH wird ein Projekt auf genocrowd.de präsentiert, erst jetzt kann investiert werden. Dabei zahlen Anleger ihre Gelder auf ein Treuhandkonto ein. Das macht die Sache sicher: Erst wenn die Finanzierung gelungen ist, wenn also genug Investoren sich für ein Projekt entschieden haben, wird das Investment der Crowd an den Projektentwickler weitergeleitet.
Jetzt startet die neue Plattform
Hat die Crowd über genocrowd.de genügend Kapital für die zu bauende Immobilie zur Verfügung gestellt, beginnt der Projektentwickler mit der Realisierung. Und wenn das Objekt fertiggestellt ist, wird es vom Projektentwickler vermietet oder verkauft. Die Gelder, die über genocrowd.de in das Projekt eingezahlt worden sind, werden nach Ende der Laufzeit plus Verzinsung an die Anleger zurückgezahlt werden. Nichtsdestotrotz besteht, wie bei jeder Form der Kapitalanlage, das Risiko, Investments zu verlieren. Dem versucht die Raiffeisenbank im Hochtaunus jedoch durch strenge Auswahlkriterien und hohe Qualitätsstandards entgegenzusteuern.
Das erste Projekt ist eine Immobilie in der Leipziger Südvorstadt: Das fünfgeschossige Wohn- und Geschäftshaus wurde 1881 erbaut, steht aktuell leer, soll saniert werden und schließlich zehn Wohneinheiten bieten. Das denkmalgeschützte Arthur-Hoffmann-Palais, das in Nachbarschaft zahlreicher schöner Altbauten steht, wird durch die Berliner AS-Unternehmensgruppe umgesetzt. Bis Anfang 2024 ist die Fertigstellung des Gebäudes geplant. Auf genocrowd.de gibt es die Details und die Kennzahlen. 
Aus Sicht von Achim Brunner liegt Crowdinvesting ziemlich nahe am Grundsatz jeder Genossenschaftsbank: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“ Teamwork für Immobilieninvestments. Der Vorstandschef der Raiffeisenbank im Hochtaunus interpretiert Crowdinvesting als eine konsequente Fortschreibung der traditionellen Werte von Genossenschaftsbanken in Zeiten der Digitalisierung. Inklusive neuer gemeinschaftlicher Erfolgsperspektive.
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