Aktien-Investment: Vom Bauboom profitieren — ohne eigene Immobilien – t-online

Aktien-Investment  
Von Mauritius Kloft
Den Handel an der Börse stellen sich viele Menschen kompliziert vor, Märkte wirken unberechenbar, Aktien sind ihnen suspekt. Dabei ist Aktienhandel gar nicht schwierig, wie unser Video zeigt. (Quelle: t-online)
Aktien, Handel, Märkte: Diese Animation erklärt schnell und einfach, wie Börsenhandel funktioniert. (Quelle: t-online)
Mit Immobilienaktien kaufen Anleger Anteile an Immobilienfirmen. Damit können Sie von steigenden Häuserpreisen profitieren. Was Sie zu Immobilienaktien wissen sollten.
Wenn man am Bauboom teilhaben möchte, muss man zwangsläufig in Immobilien investieren: Dieser Irrglaube hält sich noch fest. Dabei können Anleger auch ohne das Risiko einer eigenen Immobilie von steigenden Preisen profitieren. Wie das geht? Mit Immobilienaktien.
t-online erklärt Ihnen, wie diese funktionieren, auf welchen Wegen Sie in Immobilienaktien investieren können und welche Risiken das Investment birgt.
Immobilienaktien sind Anteile von Immobilienunternehmen. Das sind Firmen, die am Immobilienmarkt aktiv sind – also Geld aus Vermietung, Verkauf oder Verpachtung erzielen. Zu ihnen zählen etwa Wohnungsbaugesellschaften, Hausverwaltungsunternehmen oder Baufirmen, die sich auf Shoppingmalls spezialisiert haben.
Wenn Sie Immobilienaktien kaufen, erwerben Sie also keine Immobilie, sondern einen Teil eines Unternehmens, das Geld mit Immobilien verdient. Steigt der Kurs der Aktie und verkaufen Sie nun das Papier, haben Sie einen Gewinn gemacht.

Immobilienaktien können – wie andere Aktien auch – in Indizes gelistet sein. Sie erkennen solch einen Index häufig an seinem Namen, der oft die Begriffe “Real Estate” oder auch “REIT” enthält.
Um Ihr Geld in Immobilienaktien anzulegen, stehen Ihnen mehrere Wege offen. Ein Überblick:
Gut zu wissen: Wenn Sie direkt in Immobilien investieren möchten – also tatsächlich etwa einen Teil eines Wohnhauses oder eines Bürogebäudes erwerben möchten –, stehen Ihnen andere Wege offen. So können Sie Ihr Geld etwa in offene Immobilienfonds anlegen. Wie das geht, lesen Sie hier.
Ja. Bei Immobilienaktien gilt das Gleiche wie bei anderen Aktien. Auf Gewinne aus dem Investment müssen Sie auch Steuern zahlen. Die sogenannte Kapitalertragssteuer, auch Abgeltungssteuer genannt, beträgt derzeit 25 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer.
Wie bei den meisten Steuern gelten auch hier Freibeträge, es greift der sogenannte Sparerpauschbetrag: Die Abgeltungssteuer gilt für Singles erst ab einem Gewinn von mehr als 801 Euro pro Jahr, für Paare gilt eine Freigrenze von 1.602 Euro.
Grundsätzlich gilt bei Immobilienaktien das gleiche wie für andere Aktien: Das Risiko ist tendenziell höher als wenn Sie das Geld per Tagesgeldkonto, Sparbuch oder sicheren Anleihen investieren. Allerdings ist auch die Rendite bei Immobilienaktien höher.
Sie verringern das Risiko, Ihr Geld zu verlieren, indem Sie breit streuen – etwa mit einem Immobilien-ETF (siehe oben) – und nicht nur auf Einzeltitel setzen.

Außerdem gilt: Je länger Sie investieren, desto eher sitzen Sie Kursstürze aus. Auf lange Sicht wird das Risiko bei Immobilienaktien deutlich niedriger, als wenn Sie auf kurzfristige Gewinne aus sind.
Tipp: Investieren Sie nur Geld, das Sie nicht benötigen. Setzen Sie außerdem nicht das ganze Vermögen nur auf Immobilienaktien oder Immobilien-ETFs. Doch Anteile von Immobilienunternehmen können eine sinnvolle Beimischung im Portfolio sein.

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