Kryptowährungen: 3 Gründe, warum ihr nicht investieren solltet – Business Insider Deutschland

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„Sind Kryptowährungen ein schlaues Investment?“ Diese Frage habe ich letztes Jahr wohl tausendfach gehört. Kunden, Freunde, mein Zahnarzt – sogar meine Mutter möchte über Kryptowährungen reden. Zurzeit gibt es einen digitalen Goldrausch und jeder will mitverdienen.
Aber nicht so schnell. Bevor ihr in so etwas Neues und noch nicht bewährtes wie Kryptowährungen investiert, ist es wichtig sich beide Seiten der Medaille anzuschauen.
Wenn man die Sinnhaftigkeit des Ganzen nicht hinterfragt, kann dies zu rein emotionalen Entscheidungen oder zu der Angst etwas zu verpassen führen. So passieren Fehler, die einen teuer zu stehen kommen können. Seid schlau und schaut euch die Sachen von allen Seiten an.
Nachdem ihr die Vor- und Nachteile miteinander verglichen habt, werdet ihr genug Informationen haben, um abschätzen zu können, ob Krypto überhaupt gut zu euch und euren finanziellen Zielen passt.
Hier kommen drei gute Gründe, nicht in Kryptowährungen zu investieren.
Wenn ihr eure Investment-App mehrmals am Tag checkt und nervös werdet, wenn ihr in ein paar Stunden 5,10 oder 20 Prozent verliert – Dann sind Kryptowährungen höchstwahrscheinlich nichts für euch. Zumindest nicht, wenn ihr euer Leben nicht stressiger machen möchtet. Da Krypto eine neue Technologie und eine noch neuere Anlageklasse ist, ist sie für Investoren eher unbequem.
Deshalb kommt es auf das die Denkweise an. Wenn ihr kurzfristig denkt, versucht ihr den Markt zu timen. Dies ist das Ziel eines Traders und nicht das eines Investors. Anstatt auf ein langfristiges Wachstum, seid ihr darauf fokussiert, zum perfekten Zeitpunkt ein- und wieder auszusteigen. Nur ein kleiner Prozentsatz der Leute kann das gut.
Ein besserer Grund für den Kauf: Ihr seid euch nicht sicher, was morgen, nächste Woche, oder nächsten Monat passieren wird. Und das ist in Ordnung, weil ihr über mehrere Jahre in das Potenzial der Kryptowährungen investiert, vielleicht sogar Jahrzehnte. Kurzzeitige Höhenflüge und Abstürze machen euch keine Sorgen. Falls doch, bedeutet dies, dass ihr mehr Geld in einen Moonshot wie Krypto investiert habt, als ihr euch eigentlich leisten könnt zu verlieren. Deshalb ist es sehr wichtig festzulegen, wie viel Prozent eures Portfolios die Kryptowährungen ausmachen sollen.
Neuinvestoren in Kryptowährungen wollen oft mitmachen, weil sie Angst haben etwas zu verpassen.“Sind Kryptos überhaupt die richtige Investition für mich und meine Ziele?“ Anstatt sich diese Frage zu stellen, bewegt einen die Angst, über Nacht den schnellen Reichtum zu verpassen zum Kauf.
Ich nenne dies die „Kein Plan“-Taktik. Diese funktioniert nur sehr selten.
Aber da die ganze Welt „Kauf, kauf, kauf“ schreit, macht ihr es eben. Ihr möchtet die Action ja nicht verpassen. Wenn ihr neben euren anderen Zielen auch in Kryptowährungen investiert, könnte euch dieser Fehler in Form von Stress, verzögerten Zielen und schlecht investiertem Geld teuer zu stehen kommen.
Ein besserer Grund für den Kauf: Ihr habt eure Ziele, eure Investments und euren allgemeinen Plan überdacht. Nachdem ihr euch mit diesen Themen ausführlich beschäftigt hast, entscheidet ihr, wie viel Prozent eures Portfolios ihr in Kryptowährungen stecken möchtet. Typischerweise einen kleinen Prozentsatz. Eins bis fünf Prozent sind bei Langzeitinvestoren angemessen. Danach seid ihr bereit mit einem Plan den Sprung zu wagen.
Jeder hat mehrere Ziele, die beim Gehaltsscheck miteinander konkurrieren.
Dies sind alles Dinge, bei deren Lösung Geld helfen kann. Aber es liegt an ihnen, für jeden einzelnen Punkt zu planen.
Wenn ihr einen Gehaltsbonus in Höhe von 5.000 Euro bekommt, sind Kryptowährungen wahrscheinlich nicht die beste Investitionsmöglichkeit. In diesem Fall wäre es eher das Füllen der Notfallreserve, da dies mit einem gewissen Seelenfrieden einhergeht. Die Rückzahlung eures Studienkredits oder die Abzahlung des Eigenheims sorgt ebenfalls für eine emotionale Entlastung. Zu guter Letzt wäre da noch die Altersvorsorge.
Egal welcher Punkt für euch auch immer die höchste Priorität hat – ihr entscheidet, was für eure finanzielle Gesundheit am besten ist. Deshalb ist es wichtig erstmal Innezuhalten, bevor man in Kryptowährungen investiert.
„Kann dein Geld woanders härter für euch arbeiten?“
Beantwortet diese Frage, um euch bei der Kaufentscheidung leiten zu lassen.
Ein besserer Grund zu kaufen: Wenn ihr mit euren Zielen auf dem richtigen Weg seid und eine weitere Wachstumsmöglichkeit haben möchten, hat Krypto als Moonshot-Investition eine Menge Potenzial. Dies sollte aber nicht auf Kosten der Altersvorsorge und der finanziellen Notfallreserven gehen. Stellt sicher, dass euer finanzielles Fundament gesetzt ist, bevor ihr euer Geld in ein so riskantes Investment wie Kryptowährungen steckt.
Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt und editiert. Das Original findet ihr hier.
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