Antworten auf Leserfragen: „Wie wird die Kryptowährung versteuert?“ – WirtschaftsWoche

Lange wurden Fans von Kryptowährungen belächelt. Inzwischen investieren längst nicht nur Kleinanleger.
Krypto-Fans sind Träumer – dachten vor einem Jahr noch viele in der Finanzszene. Inzwischen ist der Bitcoin ein stabiles Investment. Wir beantworten Ihre Fragen, die Sie auf Instagram zum WiWo-Titel gestellt haben.
Wer glaubt, dass Kryptowährungen so schnell verschwinden werden, wie sie gekommen sind, täuscht sich. Anleger sollten sich mit dem Thema vertraut machen. Daher beschäftigt sich unser aktueller WiWo-Titel mit dem Thema. Aber Vorsicht: Obwohl Chancen winken, ist ein Totalverlust immer noch möglich.
Auch Notenbanker und Finanzaufseher nehmen die digitale Währung weiterhin als Risiko wahr. Die Sorge vor Betrug und Geldwäsche ist groß.
In unserer Story auf dem Instagram-Kanal der WiWo haben wir Sie gefragt, welche Fragen Sie zu unserer Titelgeschichte haben. Schauen Sie sich in unserer Instagram-Story an, was WiWo-Redakteurin Saskia Littmann im Video antwortet oder lesen Sie es hier:
Warum ist der Bitcoin nicht mehr so schwankungsanfällig?
Mittlerweile sind es längst nicht nur Kleinanleger, die in den Bitcoin investieren, sondern auch immer mehr institutionelle Investoren, die den Bitcoin als langfristige Anlage sehen. Und die kaufen während der Kurs-Rücksetzer öfter nach und stabilisieren so den Preis.
Wie wird die Kryptowährung versteuert?
Bitcoin-Transaktionen gelten als private Veräußerungsgeschäfte. Das heißt, im Gegensatz zu Aktien werden sie nicht pauschal mit 25 Prozent Abgeltungsteuer belegt, sondern sie unterliegen dem individuellen Einkommensteuersatz. Keine Steuern zahlt, wer seine Bitcoins entweder länger als ein Jahr hält oder weniger als 600 Euro Gewinn damit macht.
Kann der Bitcoin andere Zahlungsmittel ersetzen?
Bisher ist der Bitcoin in Deutschland kein gesetzliches Zahlungsmittel und das wird er auch wohl so schnell nicht werden. Dafür schwankt der Preis zu stark und Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk dauern dafür schlicht zu lange.
Das heißt, erst wenn die beiden Probleme gelöst sind und das Vertrauen in den Bitcoin weiter steigt, könnte man darüber nachdenken, ihn zu einem offiziellen Zahlungsmittel zu machen.

Mehr zum Thema: Bitcoin und Ether dominieren den Kryptomarkt. Doch in der zweiten Reihe etablieren sich Alternativen – und ziehen das Interesse der Anleger auf sich. Kryptomarkt: Im Schatten des Bitcoin
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