Corona-Pandemie – Cyberangriffe durch Arbeit im Homeoffice – Deutschlandfunk

Das mobile Arbeiten während der Corona-Pandemie hat in vielen Unternehmen Cyberangriffe erleichtert.
Ein Bericht des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) zeigt, dass es vor allem problematisch ist, wenn Beschäftigte im Homeoffice private PCs und Software nutzen. Dort sei das Risiko einer Infektion mit Schadsoftware oder Phishing-Attacken besonders hoch. Dabei verschicken Unbekannte seriös wirkende Mails, um zum Beispiel Passwörter zu stehlen. Besonders gefährdet sind demzufolge Firmen, denen es wirtschaftlich schlecht geht und die wenig in IT-Sicherheit investieren.

Das KFN hatte erstmals 2018/2019 Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten zu dem Thema befragt. Ein Teil davon nahm dann im Sommer vergangenen Jahres an einer Folgebefragung teil. 60 Prozent der Firmen berichteten, dass sie innerhalb eines Jahres mindestens auf einen Cyberangriff reagieren mussten. Automatisch abgewehrte Angriffe wurden nicht eingerechnet.
Diese Nachricht wurde am 13.09.2021 im Programm Deutschlandfunk Nova gesendet.

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