SAP: 3G-Regel für Mitarbeiter und verlängertes Homeoffice – heise online

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SAP will die Gesundheit seiner Mitarbeiter bestmöglich schützen und setzt in der Corona-Pandemie auf 3G-Regel und Homeoffice.
(Bild: josefkubes/Shutterstock.com)
Die Mitarbeiter des Software-Konzerns SAP sollen nur dann in ihre Büros kommen, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. Die 3G-Regel gelte aufgrund der Coronavirus-Pandemie grundsätzlich an allen Standorten weltweit unter Berücksichtigung des örtlichen Pandemiegeschehens, berichtet die Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) unter Berufung auf SAP-Personalchef Cawa Younosi. Zusätzlich hat der Konzern die geltenden Homeoffice-Regelungen bis mindestens Ende Juni 2022 verlängert, nach denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn möglich, von zu Hause aus arbeiten sollen. Der Konzern kommt damit seiner Fürsorgepflicht gegenüber seinen Mitarbeitern nach.
SAP will mit den getroffenen Maßnahmen seine Mitarbeiter, Kunden und Partner vor einer Corona-Infektion schützen und die weitere Ausbreitung des Virus verhindern, schreibt die RNZ. Die Einhaltung der 3G-Regel an den unterschiedlichen Standorten werde nicht kontrolliert. Die SAP-Geschäftsführung in Deutschland setzt auf das Verantwortungsbewusstsein der einzelnen Mitarbeitenden "zum Schutze von uns allen", heißt es in einer Erklärung der Geschäftsführung gegenüber den Mitarbeitern. Hier vertraue man den Mitarbeitern genauso wie bei der Einhaltung der Arbeitszeiten, erläuterte Younosi.
SAP stelle allen Mitarbeitern vor dem Betreten der Gebäude kostenfreie Corona-Tests zur Verfügung. Damit wolle man sicherstellen, dass kein Mitarbeiter, der infiziert sein könnte, ein SAP-Bürogebäude betritt. Dass diese Maßnahme einzelnen Mitarbeitern missfallen könnte, sei nicht auszuschließen, doch stünden mit einer Impfung und Homeoffice weitere Optionen bereit, schreibt die RNZ. Gespräche mit Mitarbeitern seien diesbezüglich positiv verlaufen.
Die Arbeitnehmervertretung von SAP steht hinter den getroffenen Maßnahmen. Die 3G-Regeln erfolgen auf Vertrauensbasis und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könnten auch im Homeoffice bleiben, wenn sie sich unsicher sind und brauchen sich dafür nicht zu rechtfertigen, sagte die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Mathalie Boulay gegenüber der RNZ.
Bisher galten die Homeoffice-Regelungen von SAP bis Ende 2021, wurden nun aber aufgrund der derzeitigen Pandemie-Lage und möglichen saisonalen negativen Entwicklung im Herbst und Winter verlängert. In Deutschland sollen etwa 90 Prozent der etwa 23.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei SAP im Homeoffice arbeiten, gab Younosi an. Nur 3000 würden pro Woche ein Büro aufsuchen.
Auch andere große Konzerne hatten aufgrund des Pandemiegeschehens die Regelungen zum Zutritt der Bürogebäude für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingeschränkt und die Homeoffice-Regelungen bis 2022 ausgeweitet. Darunter befinden sich Microsoft und Facebook. Unter Druck der Angestellten hatte auch Apple die Homeoffice-Regelungen verlängert. In Deutschland war Vodafone vorgeprescht und hatte seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unabhängig von der Corona-Pandemie angeboten, künftig im Homeoffice zu arbeiten, sofern sie das wollen und das aus Unternehmenssicht möglich ist.
(olb)
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