Personio: Einhorn-Gründer über Digitalisierung und Wahlen – WirtschaftsWoche

Hanno Renner, 31, gründete mit Kommilitonen der TU München 2015 das Start-up Personio.
Für deutsche Politiker sind Start-ups junge Unternehmen mit Mitarbeitenden in Turnschuhen, meint Hanno Renner, CEO des Softwareunternehmens Personio. Die Rolle, die Tech-Unternehmen mittelfristig für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze spielen müssten, werde völlig außer Acht gelassen.
Hanno Renner, 31, gründete mit Kommilitonen der TU München 2015 das Start-up Personio, das Personalsoftware für Unternehmen mit bis zu 2000 Mitarbeitern entwickelt. Nach der Finanzierungsrunde im Januar stieg die Bewertung des Unternehmens auf 1,7 Milliarden Dollar, was das Unternehmen zu einem Einhorn macht.
WirtschaftsWoche: Herr Renner, Deutschland soll digitaler werden, ohne Start-ups geht das nicht. Wie gut aber gehen die Wahlprogramme der Parteien auf das ein, was Gründerinnen und Gründer brauchen?
Hanno Renner: Ich vermisse eine klare Ansage, dass eine künftige Bundesregierung den Technologiesektor zum Motor der Wirtschaft machen will. Bisher werden Start-ups in Deutschland nach dem Motto „nice to have“ gesehen. Als Unternehmen mit schönen Büros, in denen Leute in Sneakern arbeiten. Aber niemand sagt: „Wir wollen, dass Unternehmen, die in den nächsten fünf, zehn Jahren gegründet werden, die Wirtschaft in den kommenden 100 Jahren vorantreiben und dabei Arbeitsplätze schaffen und Steuereinnahmen generieren.“
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