Wie Sie mit Aktien erfolgreich handeln – GeVestor.de

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Aktien handeln ist einfacher als Sie vielleicht denken. Um Aktien zu kaufen, benötigen Sie zunächst ein Depot.
Dieses erhalten Sie bei Ihrer Hausbank oder über eine der zahlreichen übers Internet erreichbaren Direktbanken.
Nach der Depoteröffnung stehen Ihnen 4 verschiedene Wege offen, eine Order über einen Aktienkauf zu erteilen:
Unabhängig davon, auf welchem Weg Sie Ihre Order abgeben, benötigen Sie bei jeder Order die folgenden Angaben:
Aktienkurse kommen übrigens wie folgt zustande:
Aktien werden an den Börsen gehandelt. Der jeweilige Kurs wird durch Angebot (Verkäufer von Aktien) und Nachfrage (Käufer von Aktien) bestimmt.
Die „klassische“ Variante der Kursermittlung läuft folgendermaßen ab: Für jede Aktie werden alle eingehenden Kauf- und Verkaufsaufträge im Orderbuch gesammelt.
Stimmt die Preisvorstellung von Käufer (Kauflimit) und Verkäufer (Verkaufslimit) überein, findet der Handel statt – und zwar zu dem Kurs, zu dem der maximale Umsatz (= gehandelte Aktienanzahl) zustande kommt.
Dazu ein Beispiel:
Im Orderbuch befinden sich 3 Kaufaufträge:
und 3 Verkaufsaufträge:
Der maximale Umsatz lässt sich in diesem Beispiel mit einem Kurs von 102 Euro erzielen.
Zu diesem Preis existieren Kaufaufträge für 300 Aktien (mit einem Limit von 102 und 103 Euro) sowie Verkaufsaufträge für 300 Aktien (mit dem Limit 102 Euro).
Somit wechseln 300 Aktien zum Preis von 102 Euro den Besitzer. (Die zu diesem Preis ausgeführten Aufträge sind mit Fettschrift markiert.)
Zu einem Preis von 103 Euro wären zwar mehr Verkäufer bereit gewesen, sich von ihren Aktien zu trennen (insgesamt 500 Aktien mit einem Verkaufslimit von 102 und 103 Euro).
Aber auf der Gegenseite gab es zu wenige Käufer, die diesen Preis akzeptieren (100 Aktien).
Heutzutage werden die Aktienkurse überwiegend durch sogenannte Market-Makers (Börsenmakler) gestellt.
Dabei handeln Sie nicht mehr zwingend mit anderen Anlegern, sondern oftmals mit dem Market-Maker.
Dieser kauft oder verkauft Wertpapiere auf eigene Rechnung und sorgt damit dafür, dass auch bei weniger liquiden Werten Umsätze zustande kommen. Der Market-Maker garantiert den Handel zu den jeweiligen Geld- und Briefkursen. Zum Geldkurs kauft der Market-Maker an, das heißt Sie als Anleger können zum Geldkurs verkaufen (und erhalten „Geld“). Zum Briefkurs verkauft er, das heißt Sie können zum Briefkurs kaufen (und erhalten das Wertpapier, also den „Brief“). Natürlich ist dieser Service nicht umsonst, der Market-Maker will schließlich auch etwas verdienen. Daher liegen Geld- und Briefkurs immer etwas auseinander, die Differenz (der Spread) wandert schließlich in die Taschen des Market-Makers.
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