Für wen lohnt sich die Homeoffice-Pauschale? – SWR

Die Bundesregierung will Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern steuerlich unter die Arme greifen, wenn sie im Homeoffice arbeiten. Fünf Euro pro Tag soll man von der Steuer absetzen können, wenn man zu Hause arbeitet. Maximal sind das jedoch nur 600 Euro im Jahr. Lohnt es sich, das in der Steuererklärung anzugeben? Darüber haben wir mit dem Youtuber Saidi vom Geldratgeber “Finanztip” gesprochen.
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1.000 Euro im Jahr – soviel rechnet das Finanzamt jeder Arbeitnehmerin und jedem Arbeitnehmer automatisch als so genannte “Werbungskostenpauschale” an, so dass für diese Summe keine Einkommenssteuer gezahlt werden muss. “Dafür muss man gar keine Steuererklärung machen”, sagt Youtuber Saidi. Die 600 Euro, die nun für das Arbeiten im Homeoffice angesetzt werden können, “zählen in diese 1.000 Euro mit rein.” Heißt: Wer im Jahr gar nicht auf mehr als 1.000 Euro beruflich bedingter Kosten kommt, der hat davon nichts, sagt der Finanzexperte.
Jeder, der einen längeren Arbeitsweg mit dem Auto zurücklegt und trotz Pandemie über längere Zeit noch ins Büro gefahren ist, sollte ausrechnen, ob sich aus dem Mix von Fahrtkosten (30 Cent pro Kilometer – wobei nur der Weg zur Arbeit, nicht aber der zurück angegeben werden darf) und Homeoffice-Pauschale lohnt. Möglicherweise hat man sich ja noch einen neuen PC, Laptop, Monitor oder Schreibtischstuhl anschaffen müssen, um im Homeoffice arbeiten zu können. Dann könnte man schnell über die 1.000 Euro Freibetrag kommen.
“Die übliche Arbeitsecke – im Wohnzimmer, im Schlafzimmer, in der Küche, wo auch immer – das zählt alles nicht”, sagt Saidi.
“Man muss ein separates Arbeitszimmer haben”, dann können Miete, Eigenheimfinanzierung sowie alle Nebenkosten ebenfalls anteilig abgesetzt werden.
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