Genesis Digital Assets holt sich Investment von 431 Millionen Dollar – Trending Topics

Und sie pumpen weiter, was das Zeug hält: In der Krypto-Industrie fließen die Millionen wie nie zuvor, und heute ist Genesis Digital Assets aus London der große Gewinner. Das Unternehmen von CEO Marco Streng, Abdumalik Mirakhmedov und CTO Philip Salter hat sich 2013 auf Bitcoin-Mining spezialisiert (damals war ein BTC gerade mal grob 100 Euro wert) und seither Bitcoin im Gegenwert von mehr als einer Milliarde Euro produziert.
Und dafür sahnt das Londoner Krypto-Unternehmen nun ein sattes Investment von 431 Millionen Dollar ab. An Bord kommt der mittlerweile sehr bekannte Investor Paradigm, außerdem sind New York Digital Investment Group, die stark wachsende Exchange FTX von Sam Altman-Fried, Ribbit Capital, Electric Capital und Kingsway Capital bei der Finanzierungsrunde dabei. Kingsway Capital aus Großbritannien hat erst im Juli 125 Millionen Dollar springen lassen.
Nach FTX selbst, das einen Wert von 18 Milliarden Dollar erreicht hat, und Sorare aus Paris ist Genesis Digital Assets damit das 2021 am besten finanzierte Krypto-Unternehmen der Welt – und hat zudem noch deutlich mehr Kapital aufgenommen als Blockstream aus Kanada, das dieses Jahr ebenfalls eine große Summe (ca. 210 Mio. Dollar) von Risikokapitalgebern erhalten hat.
Dementsprechend ambitioniert sind auch die Pläne. Aktuell hat man 20.000 Mining-Computer vom chinesischen Hersteller Canaan zugekauft, um Mining im großen Stil in Nordamerika und Nordeuropa aufzubauen. Ziel ist, Rechenzentrumkapazitäten mit 1,4 Gigawatt bis 2023 aufzubauen. Das wäre fast eine Verzehnfachung zu heute (170 Megawatt).
Derzeit betreibt Genesis Digital Assets eigenen Angaben zufolge 2,4 Prozent des gesamten Bitcoin-Netzwerks. Die Ambitionen sind nun, dass das bald mehr wird. Immerhin hat sich durch das harte Vorgehen der chinesischen Behörden gegen Mining-Anlagen im Land ein Fenster geöffnet. Viele Investoren wollen sehen, dass viel mehr Bitcoin-Mining-Kapazitäten in den USA und Europa aufgebaut werden, und das geht GDA nun im großen Stil an.
Dabei gibt sich das Unternehmen, dass um die Kritik am enormen Energieverbrauch von Bitcoin weiß, so grün wie möglich. Man wolle die neuen Rechenzentren in Nordamerika und Nordeuropa so gut wie es geht mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betreiben. Gemeinsam mit der Luleå University of Technology und RISE (Research Institutes of Sweden) gibt es ein Projekt, indem versucht wird, die Abwärme der Mining-Anlagen gleich Gewächshäuser im hohen Norden zu nutzen.
(Series C: 263
Series B: 180)
(Series B: 120
Series C: 300)
(+crypto assets)
 
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