Wer an der Börse investiert, sollte seine eigene Psyche kennen | HZ – handelszeitung.ch

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Es ist auch ein Stress: Börsenhändler alter Schule in Aktion.
Menschen sind keine Maschinen. Die eigene Befindlichkeit hat Einfluss auf den Erfolg an der Börse. Wer das Fehlverhalten kennt, kann es besser vermeiden.
Investieren Anlegerinnen und Anleger anhand rationaler Kriterien wie etwa Anlagehorizont, erwartete Rendite und Diversifikation? Nein, sagt die Verhaltensökonomie. Ansonsten würden diese erwiesenermassen nicht eher in Börsentitel investieren, deren Namen sich leichter aussprechen lässt – lieber Dottikon als Polypeptide. Anleger haben dabei fälschlicherweise das Gefühl, das leichter aussprechende Unternehmen besser zu verstehen.
Selbst die gute Stimmung – weil die Sonne scheint – hat offenbar einen Einfluss und verleitet tendenziell zu Käufen. Ein regnerisches Wetter hat den umgekehrten Effekt. Diese «irrationalen» Verhaltensmuster sind aber nicht zufällig, sondern basieren auf den menschlichen Gehirnfunktionen. Das heisst aber auch, dass diese «irrationalen» Denk- und Verhaltensmuster systematisch sind und entsprechend vorausgesagt werden können.

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