Hochbeet selber bauen: Einfache Anleitung für den DIY-Trend 2021 | BRIGITTE.de – BRIGITTE.de

Wer ein Hochbeet selber bauen will, hat verschiedenste Möglichkeiten. Von Stecksystemen, Palettenkonstruktionen bis hin zur individuellen 100-Prozent-Selfmade-Version gibt es für jeden Anspruch eine passende Variante. Gemein haben sie unter anderem eines: Sie sind relativ leicht zu realisieren – selbst für ungeübte Nachwuchs-DIYler. Welche Gründe sonst noch für ein selbst gemachtes Hochbeet sprechen, eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung und viele weitere Tipps verraten wir dir jetzt.
Hochbeete liegen seit einiger Zeit groß im Trend. Kein Wunder, bieten sie doch gegenüber herkömmlichen Beeten einige Vorteile.
Ein Hochbeet selber zu bauen ergibt gegenüber den gekauften Exemplaren ebenfalls wichtige Pluspunkte. Die entscheidenden Dinge, die für den Eigenbau eines Hochbeetes sprechen, haben wir einmal kurz zusammengefasst. 
Tipp: Wenn du gern einen Mittelweg zwischen Individualität und wenig Aufwand beim Zusammenbauen wünschst, sind sogenannte Stecksysteme perfekt für dich. Du ersparst dir sägen, bohren, etc. und kannst sie dennoch ganz nach eigenen Wünschen zusammenbauen.
Zunächst brauchst du ein paar Materialien und natürlich auch das passende Werkzeug, um dein Hochbeet selber zu bauen. Tipp: Im Baumarkt kann man unzählige Werkzeuge leihen, wenn man diese nur sehr selten oder gar nur einmalig benötigt. Das spart Geld, das du lieber in tolle Pflanzen investieren kannst.
Tipp:Terrassendielen eignen sich bestens, um ein Hochbeet selber zu bauen. Sie sind wetterbeständig und damit langlebig.
Wenn du dein Hochbeet nicht auf dem Balkon oder der Terrasse, sondern einem natürlichen Untergrund bauen willst, benötigst du noch ein paar Dinge zusätzlich:
Allein mit Muskelkraft ist es bei einem Hochbeetbau natürlich nicht getan. Das ein oder andere Hilfsmittel brauchst du schon. Das Gute: Einen Großteil davon hat der oder die Hobby-Handwerker:in sowieso im Haus. 
Wenn du dein selbst gebautes Hochbeet auf einem Rasen o.ä. aufstellen und die Eckpfeiler und Mittelpfosten im Boden versinken lassen möchtest, musst du diese vor dem eigentlichen Bau des Hochbeetes erst entsprechend platzieren. Dafür kannst du die Pfosten einfach anspitzen, um sie dann mit einem Vorschlaghammer in den Boden zu treiben.
Oder du benutzt sogenannte Bodenhülsen, die stattdessen eingeschlagen werden. In diese Bodenhülsen – die du mit einem Einschlagholz (wichtig!) und einem Vorschlaghammer in den Boden rammst – werden dann die Eckpfosten und ggf. Mittelpfosten gesteckt. Auch hier heißt es: Die Enden der Pfosten, die in die Bodenhülsen kommen, müssen dünner gemacht werden, damit ein glatter Übergang entsteht. 
Sind die Bodenhülsen im Boden und die Pfosten in den Bodenhülsen, müssen sie nur noch mit Schrauben verbunden werden. Dann kannst du die Holzlatten wie oben beschrieben anbringen. 
Wichtig: Bevor du nach der ersten Reihe Brettern eine weitere Etage oben drauf setzt, füge zunächst eine Bahn Maschendraht ein. Befestige sie gründlich mit dem Tacker und achte darauf, dass nirgends ein Schlupfloch für Wühlmäuse oder Maulwürfe entsteht.  
Jetzt kannst du auch schon dein selber gebautes Hochbeet befüllen. Wenn du dazu Fragen hast, haben wir hier viele Informationen und Tipps für dich. Die folgenden Fragen könnten dich ebenfalls interessieren:
Die Frage nach den Kosten ist leider nicht konkret zu beantworten. Deine Kosten hängen von vielen Faktoren ab, etwa von der Größe deines Hochbeetes und deiner Ausstattung an Werkzeugen und Co. Um dir dennoch einen Anhaltspunkt zu geben, was an Kosten auf dich zukommen könnten, hier einige Preisbeispiele:
Wenn du dein Hochbeet selber bauen willst, solltest du auf witterungsbeständiges Holz achten. Damit stellst du sicher, dass du lange etwas davon hast. Besonders gut geeignet sind Bretter aus Lärche, Eiche oder Douglasie; aber auch Tropenhölzer wie Teak, Ebenholz oder Meranti eignen sich aufgrund ihrer natürlichen Widerstandsfähigkeit hervorragend. Bei Tropenhölzern solltest du auf zertifizierte Händler achten. Diese erkennst du meist am FSC-Siegel.
Wo du dein Hochbeet aufstellst, hängt natürlich von deinen individuellen Gegebenheiten ab. Wenn du Obst und Gemüse anbauen möchtest, solltest du jedoch – wenn möglich – auf einen Platz in Nord-Süd-Ausrichtung achten. Dann bekommen die Pflanzen das Maximum an Sonne. Je nachdem, wie groß dein Grundstück ist, empfiehlt es sich auch einmal kurz über die Bewässerung nachzudenken. Du möchtest vermutlich ungern unnötig viele Gießkannen schleppen, wenn du dein Hochbeet auch direkt neben einer Wasserquelle platzieren könntest.
Wir haben uns in diesem Artikel mit Holzkonstruktionen beschäftigt. Auf dem Markt gibt es auch zahlreiche Hochbeete aus Metall. Diese haben allerdings einen Nachteil: Metall ist ein guter Wärmeleiter. Bei einem Hochbeet kann das jedoch unerwünschte Folgen haben. Sowohl bei sehr hohen als auch bei sehr niedrigen Temperaturen kann die Leitfähigkeit des Metalls eher schädlich für deine Pflanzen sein. 
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