Influencer-Marketing: Warum die Budgets in der Krise steigen – eCommerce Magazin

Quelle: Rawpixel.com/Shutterstock
Eine neue Umfrage der Arbeitsgruppe Influencer-Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. zeigt, dass in der Corona-Pandemie die Budgets für die Kampagnen im Influencer-Marketing deutlich ansteigen. So geben 14 Prozent der befragten Marketing-Verantwortlichen an, dass sie im Jahr 2020 mehr als 100.000 Euro Budget für Influencer-Marketing-Kampagnen eingeplant haben. Elf Prozent planten sogar über 250.000 Euro Budget für Influencer-Marketing in ihrem Unternehmen ein.
Die Mehrheit der Befragten hat das Budget für Influencer-Marketing für 2021 bereits erhöht. Lediglich 23 Prozent der Befragten veranschlagen genauso viel Budget wie im Vorjahr. Zudem sehen die Befragten klare Vorteile im Influencer Marketing gegenüber dem klassischen Marketing. Dazu zählen die Generierung von Content, ein besserer Zugang zur Zielgruppe sowie höhere Authentizität.
Die Bedeutung von Influencer-Marketing ist durch die Corona-Pandemie zusätzlich gewachsen. 70 Prozent der Befragten messen dieser Form von Marketing in der Corona-Pandemie eine höhere Bedeutung als zuvor bei. „Unternehmen konnten durch gut gemachtes Influencer-Marketing nicht nur ihre Engagement, sondern auch ihre Konversionsrate signifikant steigern. Influencer*innen bringen das mit, was viele Firmen gerade in Krisenzeiten dringend suchen: den Zugang zur Zielgruppe, deren Vertrauen sowie qualitativ hochwertigen Content. Die Corona-Pandemie führt dazu, dass Unternehmen deutlich mehr in Influencer-Marketing investieren, was finanzielle wie auch personelle Ressourcen angeht. Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung auch nach der Pandemie anhalten wird“, sagt Anke Herbener von der TWT Digital Group und Vizepräsidentin sowie Leiterin der Arbeitsgruppe Influencer Marketing im BVDW.
Im Jahr 2020 wurden zudem wesentlich mehr Kampagnen mit Influencern geplant. Im Vergleich zu 2018 gaben 19 Prozent mehr an, mindestens zehn Kampagnen im Jahr zu planen. Laut 73 Prozent der Befragten hat sich dessen Qualität in den letzten Jahren verbessert. Davon sehen 44 Prozent sogar eine starke Steigerung der Qualität. Influencer werden auch oftmals bereits vor Beginn der Kampagne involviert: Zwei Drittel der Befragten integrieren Influencer bereits vor dem Kampagnenstart in ihr Projekt. Zudem wächst die Bedeutung von Micro- und Macro-Influencern sowie Gamern beim Einsatz von Influencer-Marketing.
„Es lässt sich auch eine zunehmende Professionalisierung von Influencer-Marketing erkennen. In 64 Prozent der Firmen gibt es bereits Verantwortliche für diese Form von Marketing. Das sind elf Prozent mehr im Vergleich zu 2018“, ergänzt Matthias Maurer von La Red und stellvertretender Leiter der Arbeitsgruppe Influencer Marketing im BVDW. Die Engagement-Rate ist mit 81 Prozent der wichtigste Aspekt bei der Messung von Influencer-Marketing-Kampagnen. Conversions sind sogar für über 61 Prozent ein wichtiges bis sehr wichtiges Kriterium.
Für die Online-Umfrage wurden im Zeitraum von 5. November 2020 bis 31. Januar 2021 insgesamt 109 Social-Media- und Influencer-Marketing-Verantwortliche in Unternehmen befragt. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die Interessenvertretung für Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle betreiben oder deren Wertschöpfung auf dem Einsatz digitaler Technologien beruht. Als Wegweiser und Beschleuniger digitaler Geschäftsmodelle vertritt der BVDW die Interessen der digitalen Wirtschaft gegenüber Politik und Gesellschaft und setzt sich für die Schaffung von Markttransparenz und innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen ein. (sg)
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