Wäschetrockner: Diese Modelle empfiehlt Stiftung Warentest – RTL Online

27. August 2021 – 15:24 Uhr
Wäsche an der Luft zu trocknen ist für einen Zwei-Personen-Haushalt meist kein Problem. Bei größeren Familien sieht das schon anders aus: Wohin mit den Bergen von feuchter Kleidung, Bettbezügen oder Handtüchern? Ein Wäschetrockner kann da eine Menge Arbeit abnehmen. Stiftung Warentest hat 16 aktuelle Geräte getestet. Welche mit einem günstigen Preis und geringem Stromverbrauch glänzen, verraten wir hier.
Feuchte Wäsche an der Luft zu trocknen verbraucht keinen Strom und schont das Klima. In den kälteren Jahreszeiten geht die Rechnung aber nicht mehr auf: Werden die Wäscheständer in der Wohnung verteilt, muss mehr geheizt werden. Vor allem, wenn mehr gelüftet wird, um die Feuchtigkeit aus dem Zimmer zu bekommen und Schimmel vorzubeugen – das treibt die Heizkosten in die Höhe. Ein effizienter Trockner kann daher im Winter Energie sparen. Nicht zuletzt sind die Geräte praktisch für Familien, die große Wäscheberge zu bewältigen haben.

Für die aktuelle Untersuchung von 16 Geräten wählte Stiftung Warentest ausschließlich moderne Kondensationstrockner mit Wärmepumpe aus. Geräte ohne Wärmepumpe sind zwar billiger, sie verbrauchen aber deutlich mehr Strom. Und das wirkt sich negativ auf die Energiebilanz und die Umwelteigenschaften aus.
Moderne Geräte recyceln die fürs Trocknen benötigte Wärme. Das spart Energie, da die Trocknerluft insgesamt weniger stark aufgeheizt werden muss. Mitt­lerweile werden kaum noch Trockner ohne diese Energies­part­echnik gekauft. Gute Trockner mit dieser Technologie gibt es mitt­lerweile schon ab rund 400 Euro. Die sparsamen Wäschetrockner sind zu Preisen zwischen 390 und 930 Euro zu haben. Sie haben die Energie-Effizienz­klassen A +, A++ und A+++, die Umstellung auf das neue System findet bei Wäschetrocknern wahrscheinlich erst 2023 statt.
Welcher Wäschetrockner sorgt für richtig gute Ergebnisse und verbraucht dabei nicht allzu viel Strom? Die meisten Trockner im Test holen die Note “gut”. Immer wieder stoßen die Tester aber auch auf Modelle, die wichtige Prüfungen nicht befriedigend meistern. So fanden sie beispiels­weise Trockner, die deutlich länger brauchen als die Konkurrenz oder die Rest­lauf­zeit nicht zuver­lässig anzeigen.

In den umfassenden Prüfungen der Untersuchung zeigen sich auch beim Komfort Unterschiede. Vor allem Vielnutzer sollten darauf achten, wie einfach sich Flusen- und die Wärmepumpensiebe reinigen lassen oder ob sich das Kondens­wasser auch direkt in einen Abfluss abführen lässt – das erleichtert oder erspart Hand­griffe, die teils nach jedem Trockengang anfallen.

Richtige Ausreißer nach unten gab es im aktuellen Vergleich übrigens nicht. Die schlechteste Bewertung “befriedigend” ging an die folgenden Geräte:
Alle Ergebnisse finden Sie auf test.de. (ntv.de/rka)
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