5 Fehler mit ETFs, vor denen sich jeder Einsteiger hüten sollte – extraETF – Alles über ETFs

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Investieren an der Börse ist dank ETFs leicht wie nie. Trotzdem kann gerade am Anfang manchmal einiges schief gehen. Diese 5 Fehler sollten speziell Einsteiger unbedingt vermeiden. 
Neues Jahr, neues Glück und vor allem viele gute Vorsätze: Neben mehr Sport und einer besseren Work-Life-Balance steht für viele Menschen das Thema Finanzen weit oben auf der Liste. Vielleicht gehören Sie auch dazu und überlegen gerade Geld anzulegen, z. B. in ETFs?
ETFs sind eine kostengünstige und relativ einfache Art des Investments. Dennoch gilt es einige typische Anfängerfehler zu vermeiden, die Anleger*innen beim Investieren in ETFs häufig begehen. Um Sie davor zu bewahren, haben wir fünf Punkte aufgelistet, die Sie unbedingt beherzigen sollten. Oder besser: 5 Fehler, vor denen Sie sich besser hüten.
ETFs sind ohne Frage eine einfache Möglichkeit Geld anzulegen. Man muss kein Finanzexperte sein, um sich ein sinnvolles ETF-Portfolio aufzubauen. Dennoch ist es wichtig, nicht blind drauf los zu investieren. Bevor Sie starten, sollten Sie nicht nur eine klare Strategie haben, sondern sich die ETFs genau anschauen.
Welchen Anlageschwerpunkt hat ein konkreter ETF? Wie ist er aufgebaut? Was steckt hinter dem Namen des Fonds? Nehmen Sie sich Zeit, die Produkte, in die Sie investieren, zu verstehen. Nur so legen Sie Ihr Geld in etwas an, das Sie gut einschätzen und bewerten können.
ETFs sind ein passives Produkt. Sie sind computergesteuert und bilden einen bestimmten Index ab. Ein aktives Management gibt es im Hintergrund nicht. Obwohl die Index-Fonds – wie Aktien – jederzeit an der Börse gehandelt werden können, sollten Sie von kurzfristigen Käufen und Verkäufen absehen.
ETFs eignen sich, um langfristig Vermögen aufzubauen. Das setzt passives Investieren voraus. Tatsächlich neigen dennoch viele Anleger*innen dazu, vor allem in Krisen, ihre ETFs hektisch zu handeln. Behalten Sie Ihre Buy-and-Hold-Strategie stets im Hinterkopf und lassen Sie sich nicht zu panischem Traden verleiten!
Der ETF-Markt boomt, ständig kommen neue Fonds hinzu. Das verleitet viele Anleger*innen dazu, immer wieder zu überprüfen, ob das gewählte ETF-Portfolio noch der Strategie und den Ansprüchen entspricht. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, dennoch sollte man genau schauen, wann das auch Sinn macht.
Es bringt Ihnen nichts, Ihr Geld ständig wieder hin und her zu schichten, den Index-Fonds, den Sie per ETF-Sparplan besparen einmal im Jahr oder sogar häufiger zu wechseln oder jedem Trend hinterherzulaufen. Das ist ein Fehler. Schließlich führt das zu Transaktionskosten, die im Endeffekt Ihre Rendite schmälern. Privatanleger konzentrieren sich besser auf langfristiges Investieren, anstatt aufs Traden.
Wenn Sie Ihr ETF-Portfolio aufbauen, sollten Sie darauf achten, welche Unternehmen in den einzelnen ETFs vertreten sind. Je nachdem, welche Fonds Sie wählen, kann es zu Überschneidungen kommen. Bilden mehrere Ihrer ETFs das gleiche Unternehmen ab, führt das automatisch zu einer Übergewichtung. Außerdem nimmt Ihre Diversifikation, also die Streuung Ihres Vermögens, ab.
Es gilt also wieder: Nehmen Sie sich Zeit, die Produkte zu verstehen, in die Sie investieren. Man sollte es mit der Diversifikation allerdings nicht übertreiben. Denn je höher die Streuung, desto komplexer Ihr Portfolio und desto leichter kann es passieren, dass Sie den Überblick verlieren.
Das Thema Diversifikation führt uns zu unserem letzten Punkt. Viele Anleger*innen in Deutschland fokussieren sich gerade am Anfang auf ETFs, die vor allem deutsche Unternehmen abbilden oder in Euro gehandelt werden. Das resultiert allerdings erneut in einer verminderten Diversifikation und damit gegebenenfalls in Renditeeinbußen.
Deshalb sollten Sie auch auf Wertpapiere aus anderen Ländern setzen. Mit diesem Welt-ETF profitieren Sie vom langfristigen Wachstum der globalen Wirtschaft. 
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