John Paulson über Bitcoin, SPACs, Gold und erfolgreiches Investieren! – onvista

John Paulson besitzt einen MBA der Harvard University und gründet 1994 seine Investmentgesellschaft Paulson&Co. Er konnte den breiten Markt in vielen Jahren übertreffen und erzielte meist auch in schlechten Börsenjahren gute Ergebnisse. So legte sein Hedgefonds in den Krisenjahren 2000 bis 2002 und 2008 zu.
2008 setzte John Paulson erfolgreich auf einen Crash am amerikanischen Hypothekenmarkt und verdiente so Milliarden US-Dollar. Aktuell besitzt er ein Vermögen von 3,5 Mrd. US-Dollar (30.08.2021). In einem Interview gab er kürzlich zu Bitcoin, SPACs, Gold eine Einschätzung und erklärte, was erfolgreiche Investoren vor allem benötigen.
John Paulson sieht Kryptowährungen in einer Blase. Seiner Meinung nach handelt es sich um ein begrenztes Angebot einer im Grund wertlosen Sache. „Bitcoin steigt nur deshalb stark im Kurs, weil sein Angebot künstlich knappgehalten wird. Der steigende Kurs zieht immer mehr Spekulanten an, die noch mehr Geld investieren. Kryptowährungen besitzen keinen Inneren Wert“, so der Investor.
Dies bedeutet wiederum, dass der Kurs auf null Euro fallen könnte. Bei einzelnen Kryptowährungen hat es bereits starke Einbrüche gegeben. Wenn John Paulsons Einschätzung stimmt, könnte auch Bitcoin wieder fallen.
John Paulson begründet, warum er trotz seiner Analyse nicht auf fallende Bitcoin-Kurse setzt. „Dafür ist der Preis zu volatil“, so der Investor. Selbst wenn er langfristig richtig liegt, könnte er aufgrund der kurzfristigen Schwankungen sein Vermögen verlieren. Bei seiner Wette auf sinkende Kurse während der Finanzkrise 2008 war hingegen sein Risiko begrenzt.
John Paulson hält auch den SPAC (Special Purpose Acquisition Company-Zweckgesellschaft für den Erwerb von Unternehmen)-Markt für überbewertet. Sie werden ohne speziellen Geschäftszweck an die Börse gebracht und kapitalisiert. Innerhalb von zwei Jahren müssen sie dann ein Unternehmen erwerben oder wieder aufgelöst werden. Dies funktioniert jedoch nur in stark steigenden Börsenphasen sehr gut. Sie sind also ein Merkmal einer Börsenblase.
Gold hält der Fondsmanager weiterhin für ein lohnenswertes Investment. Gründe sind die steigende Geldmenge, Inflation und das begrenzte Goldangebot. Kontoguthaben und Anleihen verlieren in einer Inflation an Wert. „Wenn dieses Geld nun in Gold flieht, könnte der Preis sehr stark steigen“, erklärt John Paulson.
John Paulson erklärt, dass sehr viel Training notwendig ist, um ein guter Investor zu werden. Dies trifft auf alle Anlagestile zu. Bevor wir alle Fallstricke und Zusammenhänge gelernt haben, vergehen Jahre. „Bevor wir mit dem Investieren beginnen, benötigen wir sehr viel Erfahrung“, so der Investor. Er empfiehlt zu Beginn die Beschäftigung mit dem Merger&Aquisitions-Bereich, weil wir hier am meisten über Unternehmensbewertung lernen können.
Der Artikel John Paulson über Bitcoin, SPACs, Gold und erfolgreiches Investieren! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.
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Christof Welzel besitzt Gold-ETFs. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Bitcoin.
Motley Fool Deutschland 2021
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