Homeoffice-Pauschale – So rechnen Sie mit dem Finanzamt ab – Stiftung Warentest

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Seit Pandemie-Beginn arbeiten viele Beschäftigte teil­weise oder ganz von zu Hause. Die neue Home­office-Pauschale soll typische Mehr­kosten abgelten. So funk­tioniert sie.
Haben auch Sie mangels Arbeits­zimmer zwischen Kindern und Haustieren im Wohn- oder Schlaf­zimmer gearbeitet oder tun es noch? Dann können Sie über die neue Home­office-Pauschale Mehr­kosten ausgleichen, etwa für Strom, Heizung und Internet­zugang.
Tipp: Welche steuerlichen Regeln sonst noch für die Heim­arbeit gelten, steht in unserem Special Homeoffice und häusliches Arbeitszimmer.
Auf ein Plus bei der Steuererklärung dürfen die meisten nicht hoffen. Die Home­office-Pauschale gibt es nämlich nicht zusätzlich zur Werbungs­kostenpauschale. Diese zieht das Finanz­amt ohnehin auto­matisch für berufliche Kosten ab. Wer also mit Home­office-Pauschale plus weiteren Werbungs­kosten, etwa für Computer, Handy oder Drucker nicht über 1 000 Euro kommt, geht leer aus. Die Pauschale soll nur den Wegfall der Entfernungs­pauschale für tägliche Fahrten ins Büro ausgleichen. Wer sehr lange Arbeits­wege hat, mehr als 21 Kilo­meter, und zu Hause arbeitet, kann weniger absetzen, als er aus früheren Jahren gewohnt war.
In den Steuerformularen für 2020 gibt es keine eigene Zeile. Tragen Sie daher Ihre Arbeits­tage daheim in die Zeile 47 in Anlage N unter „Weitere Werbungs­kosten“ ein, etwa so: „Home­office-Pauschale 95 Tage, 475 Euro“. Wer seine Erklärung online über Elster.de abgibt, das Portal der Finanz­verwaltung, erhält über der Zeile einen Hinweis. Für 2021 gibt es dann mit Zeile 45 eine Extra­stelle.
Als Werbungs­kosten dürfen Sie alle sogenannten Arbeits­mittel angeben, also Monitor, Schreibtischstuhl oder Fort­bildungen. Je nachdem, wie intensiv es für die Arbeit genutzt wird, erkennt das Finanz­amt einen Prozent­satz der Anschaffungs­kosten an. Für Telefon und Internet sind bis zu 20 Prozent der Rechnung absetz­bar. Jahres­tickets für Bus und Bahn können Sie absetzen, wenn die Ausgaben über der Pend­lerpauschale lagen (30 Cent, gegebenenfalls 35 Cent je Kilo­meter für die einfache Strecke).
Tipp: Mehr zum Thema Abrechnen in Corona-Zeiten in unserem Special zur Steuererklärung 2020. Sie wollen es noch ausführ­licher und Schwarz auf Weiß? Werfen Sie einen Blick in unsere Steuer-Ratgeber!
Finanztest 10/2021
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