In welche Kryptowährung investieren? Das musst du wissen – Cosmopolitan

Du willst in Kryptowährung investieren und fragst dich, wie und wo du das tun sollst? Kein Problem! Unsere Expertin verrät dir die wichtigsten Tipps und Tricks.
Wer in Kryptowährung investieren will, liegt voll im Trend. Neben ETFs und Aktien sind Kryptowährungen das neue Investment für viele Menschen. Dabei ist die Auswahl größer denn je, denn die digitalen Währungen sprießen förmlich aus dem Boden. Die gute Nachricht: Du musst kein Finanz-Profi sein, wenn du Kryptowährungen kaufen möchtest. Immer mehr Banken und Unternehmen helfen dir dabei, dein Geld in digitale Währungen zu investieren.
Damit du einen generellen Überblick darüber bekommst, wie und wo du in Kryptowährung investierst und vor allem in welche, haben wir eine Expertin zu diesem Thema befragt.
Kristina Walcker-Mayer ist CEO bei der blockchain-basierten Neobank Nuri und hat somit jeden Tag mit Kryptowährungen und Investments zu tun. Die 35-jährige Finanz-Expertin verrät euch hier exklusiv alles rund ums Thema “in Kryptowährung investieren”. Viel Spaß beim Lesen!
Kryptowährungen sind virtuelle Währungen, die elektronisch geschaffen und verwahrt werden. Sie bieten jede Menge Vorteile gegenüber Papiergeldwährungen. Kryptowährungen sind dezentral: Während Papiergeld von einer zentralen Instanz (Notenbank) gedruckt und verwaltet wird, existiert eine solche zentrale Instanz bei Kryptowährungen nicht. Stattdessen basieren Kryptowährungen auf der Blockchain-Technologie. Darunter kann man sich eine dezentrale Datenbank vorstellen, in der alle Finanztransaktionen, die jemals durchgeführt wurden, gespeichert sind. Die Blockchain-Technologie ermöglicht es auch, Transaktionen ohne Zwischenhändler zu vollziehen. Das ist nicht nur besonders schnell, sondern auch günstiger als bei traditionellen Transaktionen.  
Die älteste und mittlerweile größte Kryptowährung – der Bitcoin – wurde 2009 entwickelt. Bitcoin lässt sich am ehesten mit digitalem Gold vergleichen. Wie Gold müssen auch Bitcoins geschürft werden, was durch das sogenannte Mining entsteht. Ihr Vorkommen ist wie das von Gold begrenzt. Der große Unterschied jedoch ist, dass der Bitcoin und andere Kryptowährungen nur digital verfügbar sind. Es gibt kein physisches Gegenstück.
Neben Aktien und ETFs bieten Kryptowährungen eine der einfachsten Möglichkeiten, langfristig Vermögen aufzubauen. Bevor es losgeht, sollte man seine persönliche Risikotoleranz einschätzen und ein Budget festlegen, welches regelmäßig investiert wird – am besten monatlich. Das geht oft in wenigen einfachen Schritten: Bankkonto eröffnen, Geld aufladen, Kryptowährungen kaufen.
In Zusammenarbeit mit der Solarisbank AG bieten wir bei Nuri auch ein volllizenziertes deutsches Bankkonto, das Geld muss also nicht in andere Länder überwiesen werden. Wir haben in zahlreichen Nutzerbefragungen festgestellt, dass das vielen Anleger:innen sehr wichtig ist. Und ganz neu: Wir starten mit unserem automatisierten Krypto-Sparplan, der es Kund:innen ermöglicht, auf monatlicher Basis in Bitcoin und Ether zu investieren. So können sie langfristig Vermögen aufbauen und machen sich den sogenannten Durchschnittkosteneffekt zunutze: Wenn man regelmäßig investiert, zum Beispiel jeden Monat, kauft man mal zu einem höheren, mal zu einem niedrigeren Preis und langfristig gleicht sich das aus.
Alles hat 2009 mit der Kryptowährung Bitcoin begonnen und mittlerweile gibt es Tausende weiterer Währungen auf dem Markt. Das überfordert gerade Neueinsteiger:innen. Bei Nuri gibt es aus diesem Grund aktuell auch nur zwei Währungen: Bitcoin und Ethereum. Das sind die zwei Währungen mit der höchsten Marktkapitalisierung. Anleger:innen haben hier also bislang das meiste Geld reingesteckt und historisch betrachtet hat sich der Wert des Bitcoins von allen Kryptowährungen am besten entwickelt. 
Es gibt leider immer wieder Medienberichterstattung, in der regelrecht vor Kryptowährungen gewarnt wird und ihr Risiko höher eingestuft wird als jenes von Aktien. Fakt ist: Anleger:innen gehen immer ein gewisses Risiko ein, aber das gilt nicht nur für Kryptowährungen, sondern genauso auch für ETFs und Aktien. Aus diesem Grund sollte man sein Anlageportfolio auch gut diversifizieren, um das Risiko zu reduzieren.
Ich empfehle immer, fünf bis zehn Prozent des Anlagevermögens in Kryptowährungen zu investieren. Wenn man sich die Historie des Bitcoins anschaut, dann lohnt es sich dabei zu bleiben und regelmäßig zu investieren. In einem gut diversifizierten Portfolio wirken sich Kryptowährungen eher positiv aus, wie man mittlerweile in zahlreichen Finanzstudien erkennen kann.
Kryptowährungen werden öffentlich leider viel zu oft in die Zocker-Nische gestellt. Vom Zocken rate ich ganz klar ab, damit sollte man gar nicht erst anfangen. Das A und O eines erfolgreichen Vermögensaufbaus ist eine langfristige Anlagestrategie.
Unterjährig kann der Wert von Kryptowährungen stark schwanken, was gerade Neueinsteiger:innen verunsichert. Sie tendieren dazu, in so einem Moment schnell wieder zu verkaufen. Aber wenn man die langfristige Entwicklung, zum Beispiel des Bitcoin-Kurses, betrachtet, ist zu erkennen, dass Kryptowährungen unglaublich hohe Renditen aufweisen können.
Liebe Kristina, vielen Dank für die spannenden Insides in das Thema Kryptowährungen und deine tollen Tipps!
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