Kirchen in Trier fordern konsequentes Handeln beim Klimaschutz | DOMRADIO.DE – DOMRADIO.DE

Anstatt freitags in die Schule oder Universität zu gehen, treibt es junge Anhänger der “Fridays for Future”-Bewegung seit vielen Monaten weltweit auf die Straße. Sie fordern von ihren jeweiligen Regierungen eine bessere Klimapolitik.
Ausgangspunkt für die Demonstrationen war der mehrwöchige Schulstreik der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg, die erstmals im August 2018 allein vor dem schwedischen Parlament ausharrte und für mehr Klimaschutz eintrat. Thunberg inspirierte mit ihrem Protest junge Menschen und erregte international Aufsehen. “Fridays for Future” (“Freitage für die Zukunft”) will mit dem Fernbleiben vom Unterricht ausdrücken, dass der Schulbesuch sinnlos wird, wenn die Politik beim Kampf gegen den Klimawandel keine entscheidenden Schritte unternimmt.
Von der deutschen Politik verlangen die Schüler und Studenten ein Ende der Subventionen für fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas bis Ende dieses Jahres. Bis dahin müsse auch ein Viertel der Kohlekraftwerke abgeschaltet und der CO2-Ausstoß durch eine Besteuerung stark verteuert werden.
Vereinzelt haben Schüler auch an unterrichtsfreien Freitagen und während der Ferien demonstriert. (epd)
25.09.2021
In zahlreichen Städten fanden am Freitag Demonstrationen für den Klimaschutz statt. Die evangelische und katholische Kirche in Trier hatten zu einem gemeinsamen Gottesdienst im Dom eingeladen und appelliert: “Klimaschutz ist Menschenschutz”.
Die katholische und evangelische Kirche in Trier haben zum Umdenken und konsequenten Handeln für den Klimaschutz aufgerufen. Ökologische und soziale Fragen müssten zusammen betrachtet werden, sagten der katholische Trierer Bischof Stephan Ackermann und der leitende Pfarrer des Evangelischen Kirchenkreises Trier, Jörg Weber, bei einem gemeinsamen Gottesdienst am Freitag im Dom.
Bischof Ackermann: Kommende Generationen im Blick
Nach Worten von Ackermann geht es beim Einsatz für den Klimaschutz und die Schöpfung auch um Gerechtigkeit, zwischen den Generationen sowie international. “Der Klimawandel, der vor allem von den Industrieländern verursacht wird, verschlechtert täglich die Lebenschancen der kommenden Generationen”, sagte der Bischof.
Weber nannte die Demonstrationen und Andachten für den Klimaschutz ermutigend. Katastrophen wie die Flut in Westdeutschland sowie Brände in Südeuropa hätten gezeigt, dass es kein Zögern mehr geben dürfe. “Es muss gehandelt werden. Von jedem Einzelnen und auch gemeinsam. In der Politik, der ganzen Gesellschaft, in unseren Kirchen, überall. Denn: Klimaschutz ist Menschenschutz.”
Anstatt freitags in die Schule oder Universität zu gehen, treibt es junge Anhänger der “Fridays for Future”-Bewegung seit vielen Monaten weltweit auf die Straße. Sie fordern von ihren jeweiligen Regierungen eine bessere Klimapolitik.
Ausgangspunkt für die Demonstrationen war der mehrwöchige Schulstreik der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg, die erstmals im August 2018 allein vor dem schwedischen Parlament ausharrte und für mehr Klimaschutz eintrat. Thunberg inspirierte mit ihrem Protest junge Menschen und erregte international Aufsehen. “Fridays for Future” (“Freitage für die Zukunft”) will mit dem Fernbleiben vom Unterricht ausdrücken, dass der Schulbesuch sinnlos wird, wenn die Politik beim Kampf gegen den Klimawandel keine entscheidenden Schritte unternimmt.
Von der deutschen Politik verlangen die Schüler und Studenten ein Ende der Subventionen für fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas bis Ende dieses Jahres. Bis dahin müsse auch ein Viertel der Kohlekraftwerke abgeschaltet und der CO2-Ausstoß durch eine Besteuerung stark verteuert werden.
Vereinzelt haben Schüler auch an unterrichtsfreien Freitagen und während der Ferien demonstriert. (epd)
Sehen Sie hier den täglichen Gottesdienst aus dem Kölner Dom. An Werktagen ab 9 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 12 Uhr in der Mediathek.
Dompropst, Dommusiker, Domlektorin, Domdechant und andere mehr: Sie alle haben uns ihre Lieblingsorte im Kölner Dom verraten.
Jeden Freitag nehmen uns junge Jüd:innen in diesem Podcast mit in die Welt des Judentums. 
Heute ist der 5. Oktober. Anna Schäffer, Attila, Galla, Maria Faustina Kowalska, Meinolf, Placidus von Subiaco und Timerlin haben heute Namenstag. Herzlichen Glückwunsch!
Wollen Sie wissen, wann Sie Namenstag haben?
Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Jeden Sonntag neu.
Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.
Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…

source

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*