Wenn man nicht schon zusammen sein kann, dann vielleicht gemeinsam investieren? Immobilieninvetments – wallstreet-online

Von Jürgen Mertens, Vorstand der Achtstein Invest AG

Von Jürgen Mertens, Vorstand der Achtstein Invest AG
Die Coronakrise hat die Wirtschaft kräftig durchgewirbelt, und der Sturm hat sich noch nicht gelegt. Von DAX-Tiefständen bis zu neuen Rekordwerten wurde alles in den vergangenen Monaten vermeldet. In Zeiten besonders volatiler Märkte suchen Anleger nach Investitionsmöglichkeiten mit geringen Schwankungen. Nach einer Phase der zwischenzeitlichen Verunsicherung profitieren nun auch Crowdinvestments verstärkt von der Nachfrage nach alternativen Zinsanlagen. Besonders solche in Immobilienanlagen sind begehrt, da das sogenannte Betongold als eine der stabilsten Anlageklassen gilt. Der Bundesverband Crowdfunding e. V. hat für das Jahr 2020 eine Summe von mehr als 400 Millionen Euro gemeldet, die Investoren über Crowdinvesting-Plattformen angelegt haben.1 Für 2021 wird nochmals ein deutlicher Anstieg erwartet. Bereits im ersten Quartal dieses Jahres belief sich das Finanzierungsvolumen auf mehr als 100 Millionen Euro.
Crowdinvesting und Immobilien – in Krisenzeiten eine optimale Kombination
Mit Immobilien-Crowdinvestments werden zwei Investitionsmöglichkeiten kombiniert, welche sich gerade in unsicheren Marktzeiten anbieten. Zum einen das Verfahren des Crowdinvestings, welches Anlegern ermöglicht, schon mit geringen Beträgen hohe Renditen zu erzielen. Zum anderen die Assetklasse der Immobilien, welche sich wiederholt als krisenfest bewiesen hat.
Immobilien
Immobilien gelten seit jeher als krisensicher und das auch zu Recht. Vor allem in Deutschland stellt das Eigenheim für viele einen wichtigen Baustein der privaten Altersvorsorge dar. Auch das Investieren in Immobilien wird zunehmend beliebter. In der momentanen Niedrigzinsphase ist ein realer Vermögensaufbau durch einfaches Sparen nicht mehr möglich. Immobilien gelten als eine der wenigen Investitionsmöglichkeiten, bei denen Renditen oberhalb der Inflationsrate zu erwarten sind und das Risiko gleichzeitig kalkulierbar bleibt.
Die Assetklasse gehört zu den wenigen Anlageobjekten, mit denen das eigene Vermögen bislang sicher durch Krisenzeiten gebracht wird, egal ob es sich dabei um die Wirtschaftskrise der 1920er-Jahre oder die von 2007 handelt. Auch in der momentanen Krise scheinen Anleger wieder auf den Sicherheitsfaktor von Immobilieninvestments zu setzen. Zwar kann die Rentabilität einer Immobilie auch in Krisenzeiten eingeschränkt sein, etwa wenn Leerstand droht oder die Mieten nicht dem Ausmaß einer Inflation angepasst werden können. Doch sobald sich die Zeiten wieder normalisieren, steigt der Vermögenswert sofort wieder. Ein Restrisiko besteht natürlich immer. Gerade auf dem heutigen Immobilienmarkt, auf dem Investoren die Preise gegenseitig in die Höhe treiben, ist es wichtig, nicht in überteuerte Objekte zu investieren. Hierbei können Immobilienexperten Abhilfe verschaffen, welche die diversen Aspekte – etwa einer neuen Projektentwicklung – genauestens untersuchen. Wichtig zu beachten ist neben dem Standort und dem Wert des aktuellen Objekts auch die Projekthistorie des Entwicklers.
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Die Immobilienbranche ist breit gefächert: Vom Verwalter über den Makler hin zu Bestandshaltern und Projektentwicklern ist alles dabei. Außerdem gibt es zahlreiche Spezialisten in den einzelnen Nutzungsarten Wohnen, Büro, Einzelhandel, Hotel oder Logistik. An dieser Stelle veröffentlichen verschiedene Immobilienexperten aus unterschiedlichen Bereichen zu aktuellen Themen rund um die Immobilie.
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