Ratgeber – Vier Wege, wie Anleger in Bitcoin investieren können – Cash

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Die Kryptowährung Bitcoin ist wieder einmal im Gespräch. Am Samstag hat diese kurzzeitig oberhalb von 24’000 Dollar neue Höchststände erreicht. Und seit Jahresbeginn steht ein Kursgewinn von 221 Prozent in den Büchern. Davon allein rund 120 Prozent in den letzten drei Monaten.
Bitcoin wird dabei nicht nur als Spekulationsobjekt von Tradern gehandelt. Vielen Anlegern gilt diese im Gegensatz zu den traditionellen Währungen als werterhaltend, als digitales Gold. Zudem findet Bitcoin im alltäglichen Zahlungsverkehr immer mehr Einzug – der SBB-Billettautomat ist hierfür ein Beispiel. Der US-Zahlungsdienstleister Paypal will den Handel mit Bitcoin massentauglich machen. Für einen anhaltenden Höhenflug der Kryptowährung spricht überdies, dass auch institutionelle Investoren zunehmend aktiv werden und Bitcoin-Zukäufe tätigen. 
Doch welche Investitionsmöglichkeiten gibt es für Anleger? Eine Übersicht:
Bitcoin ist digitales Geld in Form von Daten. Diese Daten können wie traditionelle Währungen gehandelt werden. Die Besitzverhältnisse werden dabei in einer öffentlichen Datenbank, der Blockchain, aufgezeichnet. Grundvoraussetzung für den Erwerb von Bitcoins sind eine elektronische Brieftasche (Wallet) und ein Zugang zu einer Bitcoin-Handelsplattform.
Eine Wallet ermöglicht es dem Anleger die “Aufbewahrung” oder Überweisung von Bitcoins. Der Besitz wird aber lediglich in Form eines privaten Schlüssels (Seed) abgespeichert. Dieser zeigt auf der Blockchain, wo die dazugehörigen Bitcoins liegen. Die Blockchain kennt wiederum den entsprechenden Kontostand. Eine Überweisung zu einem anderen Konto findet ebenso auf der Grundlage des privaten Schlüssels statt.
Daher sollte ein Anleger bei der Auswahl seiner Wallet vorsichtig sein. Kriminelle können mit Hilfe von Trojanern den Inhalt stehlen und so über die Bitcoins verfügen. Online-Wallets von Bitcoin-Börsen empfehlen sich daher nur für geringe Beträge. Grösseres Bitcoin-Vermögen sollte vielmehr in einer sogenannten “Offline-Wallet” verwaltet werden. Electrum ist beispielsweise eine Bitcoin-Wallet für Windows-Benutzer. Für Smartphones gibt es das mycelium für Android oder Edge für iOS von Apple. Bei der Transaktion in die Offline-Wallets fallen aber Gebühren an.
Wer seinen Bitcoin-Besitz “ganz” von der digitalen Welt abkoppeln will, kauft sich eine sogenannte “Cold-Wallet”. Der Besitzer lädt seinen privaten Schlüssel auf einen USB-Stick, den er dann unters Kopfkissen oder besser noch in einen Safe legt. Cold-Wallets können bei einem Online-Händler wie digitec einfach und günstig bezogen werden.
Für den Bitcoin-Kauf selbst gibt es unzählige Möglichkeiten: Für Einsteiger sind aber etablierte Bitcoin-Börsen wie Coinbase, Bitpanda oder Bitstamp empfehlenswert. Nachdem das eröffnete Konto mit dem eigenen Girokonto verknüpft ist, kann der Handel mit Bitcoins – zumeist in Bruchteilen – beginnen.
Derivate auf Bitcoin bieten Anlegern die Möglichkeit, spekulativ und flexibel selbst mit wenig Eigenkapital von der Kursentwicklung bei Bitcoin zu profitieren. Im Gegensatz zum direkten Kauf brauchen Anleger keine Wallet und können so mit geringen Einstiegshürden das Investment beim Broker ihrer Wahl realisieren.
Ein Bitcoin-CFD (Differenzkontrakt) ist ein Wertpapier, dass den Bitcoin-Kurs nachbildet. Anleger partizipieren an der Kursentwicklung, ohne Bitcoin physisch zu besitzen. CFD-Trading ermöglicht es zudem, auf steigende und fallende Kurse zu spekulieren. CFDs gibt es dabei mit oder ohne Hebel. Doch bei CFDs ist die Brokerauswahl entscheidend, denn diese werden nicht über die Börse gehandelt. Der Vorteil: Ein CFD hat weder einen Basispreis, einen Knock-Out-Level noch eine Laufzeitbegrenzung.
Wie bei Aktien gibt es für Bitcoin sogenannte Partizipationszertifikate. Man spricht auch von 1:1-Zertifikaten. Steigt der Bitcoin beispielsweise um 5 Prozent, dann steigt auch das Partizipationszertifikat um ungefähr diesen Wert. Ein Beispiel hierfür ist das “Open End Partizipationszertifikat auf Bitcoin (VL3TBC)” von Vontobel. Dessen Bezugsverhältnis beträgt 0,1. Das heisst, ein Anteil des Zertifikats entspricht grundsätzlich einem Zehntel Bitcoin.
Alternativ bieten sich auch sogenannte Mini-Futures an. Mit einem Mini-Futures Long geht man eine Wette auf eine positive Kurs­entwick­lung des Basiswerts ein, ein Mini-Futures Short hingegen setzt auf fallende Börsen­notie­rungen des Basiswerts. Mini-Futures sind mit einer Stop-Loss-Marke versehen, die vom Emittenten über die Laufzeit des Produktes kontinuierlich angepasst wird. Touchiert der Kurs des Basiswerts die Stop-Loss-Marke, wird der Mini-Future ein­gestellt und verfällt. 
Bei allen Derivaten gilt das Emittentenrisiko: Die herausgebende Bank könnte theoretisch Pleite gehen. Dies kann zu erheblichen Verlusten oder sogar zum Totalverlust führen. Anleger sollten daher immer eine stabile und “gesunde” Bank als Emittentin wählen.
Der Kauf von echten Bitcoins ist oft noch “mühselig”, und Derivate sind wegen ihres spekulativen Charakters für viele Anleger ein Tabu. Gut, dass neu auch ETN (Exchange Traded Notes) und ETF (Exchange Traded Funds) zu Bitcoin existieren.
Der “VanEck Vectors Bitcoin ETN” ist seit Ende November an der Deutschen Börse Xetra notiert. Mit diesem Produkt können Anleger direkt an der Entwicklung der Kryptowährung Bitcoin teilhaben, ohne diese selbst kaufen zu müssen. Der Nachteil liegt bei der hohen Gesamtkostenquote von zwei Prozent.
Der erste Bitcoin-ETF existiert auch schon. Doch der “Hashdex Nasdaq Crypto Index ETF” ist jedoch nur an der Bermuda Stock Exchange notiert. In den vergangenen Jahren versuchten schon mehrere Fondsanbieter auf der ganzen Welt, ein solches Produkt zu schaffen, aber alle Vorschläge wurden bisher von der SEC, also der US-Börsenaufsichtsbehörde, blockiert.
Alternativ zu einem ETN oder ETF gibt es auch den “Grayscale Bitcoin Trust (BIT)”. Dieser ermöglicht es Anlegern, ein Engagement in Bitcoin in Form einer Aktie zu erwerben und gleichzeitig die Herausforderungen des direkten Kaufs, der Lagerung und Verwahrung zu vermeiden. Doch der BIT wird nur am unregulierten OTC-Markt gehandelt, was einen Kauf erschwert.
Anleger, die nach “Bitcoin-Aktien” Ausschau halten, haben eine sehr limitierte Auswahl. Der Zahlungsdienstleister PayPal gehört zu den aussichtsreichsten Kauf-Kandidaten. Seit Oktober können PayPal-Nutzer Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Litecoin besitzen. 17 Prozent der Nutzer haben dabei den neuen Service im November schon genutzt, was das Umsatzpotenzial mittels Gebühren für PayPal offenbart
Interessant sind auch die Aktien der deutschen Bitcoin Group. Diese betreibt mit der Münchener Fidor Bank die Handelsplattform bitcoin.de. Bitcoin Group verdient an den Transaktionen, die Kunden über die Handelsplattform abwickeln. Der Höhenflug der Kryptowährung hat entsprechend auch die Aktie beflügelt – eine Verdopplung seit Anfang November.
2021 wird voraussichtlich auch die weltgrösste Handelsplattform für Kyptowährungen, Coinbase, an die Börse gehen. Das in San Francisco ansässige Unternehmen gab letzte Woche bekannt, einen entsprechenden Antrag bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht zu haben.
Schlussendlich gibt es Unternehmen, die nur das Nettoumlaufvermögen in herkömmlicher Währung halten, das restliche Vermögen ist in Bitcoin angelegt. Ein solches Unternehmen ist die US-Softwareschmiede MicroStrategy, dessen Aktien in diesem Jahr auch dank Bitcoin schon 111 Prozent zugelegt haben. Doch im Endeffekt muss ein solches Unternehmen über ein solides und gewinnträchtiges Geschäftmodell verfügen, um eine nachhaltige Kursperformance zu rechtfertigen.
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