Deutsche weiterhin skeptisch gegenüber Bitcoin & Co. – Der Bank Blog

Das Wissen der Deutschen über Kryptowährungen nimmt zu. Einer aktuellen Studie zufolge ändert dies allerdings nichts am Misstrauen, dass risikoscheue Anleger Bitcoin & Co. entgegenbringen. Nur ein Bruchteil investiert.
Das Verhalten von Kunden und Konsumenten ändert sich. Der Kunde von heute ist u.a. selbstbewusst, preissensibel, serviceorientiert und vernetzt. Studien zu aktuellen Trends und Entwicklungen beim Kundenverhalten finden Sie im Bank Blog.
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Die Rekordstände werden vorerst nicht weiter übertroffen – Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum enttäuschten zuletzt mit deutlichen Kurseinbrüchen. Der risikoscheue Deutsche dürfte sich in seiner Skepsis gegenüber den digitalen Werten bestätigt fühlen, wie eine Umfrage des Digitalverbandes Bitkom zeigt: 69 Prozent der Befragten hätten kein Vertrauen in Kryptowährungen. Für 68 Prozent seien sie sogar nur etwas für Spekulanten, die schnell Geld machen wollen.
Die vergangenen ein, zwei Jahre seien von der Institutionalisierung und Regulierung des Krypto-Marktes geprägt gewesen, kommentieren die Autoren der Studie. Das habe bei den Privatinvestoren in Deutschland bisher nicht zu einem Vertrauensschub geführt. Jedoch gingen immerhin 33 Prozent davon aus, dass sich Kryptowährungen zur langfristigen Geldanlage eignen. 21 Prozent sähen in ihnen sogar eine sichere Alternative zum etablierten Geldsystem.
Die meisten Deutschen sind bei Kryptowährungen skeptisch.
Bitcoin und Co. werden indes bekannter, wie die Umfrage zeigt – 82 Prozent der Befragten hätten schon einmal davon gehört oder gelesen. Im vergangenen Jahr waren dies noch 76 Prozent gewesen, vor zwei Jahren 68 Prozent. Dennoch gaben 58 Prozent an, dass ihnen Kryptowährungen zu kompliziert seien. Im Vorjahr waren dies allerdings noch 66 Prozent.
Derweil hätten erst drei Prozent der Befragen Kryptowährungen gekauft. Nur vier Prozent hätten indirekt in sie investiert, etwa über Fonds oder ETFs, die auf die digitalen Währungen ausgerichtet sind.
Jene, die investieren, würden dies insbesondere zur langfristigen Geldanlage tun und nicht in erster Linie, um Kryptowährungen als Zahlungsmittel zu nutzen. Kryptowährungen würden dabei, ähnlich wie Gold, als alternative Anlageklasse zur Risikodiversifizierung genutzt.
Deutsche zurückhaltend bei Kryptowährungen.
Die meisten Käufer würden die Coins auf deutschen und internationalen Kryptobörsen und -handelsplätzen erstehen, die wenigsten ihre Investments in sogenannten Self-Hosted-Wallets verwahren. Inzwischen sei es auch möglich, indirekt über Finanzprodukte wie Zertifikate an den bekannten Aktienbörsen in Kryptowährungen zu investieren.
Vor dem Investieren sollte man sich, raten die Studienautoren, mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Wege auseinandersetzen. Ein jeder solle sich zudem bewusst sein, dass diese Investitionen risikobehaftet seien.
Davon ließen sich aber 19 Prozent (2020: 18 Prozent) nicht abschrecken: Sie haben zwar noch nicht investiert, können sich das aber künftig vorstellen. Der übergroße Teil von 70 Prozent (2020: 73 Prozent) wollen die digitalen Währungen aber auch künftig meiden.
Jannik Wilk ist als freiberuflicher Redakteur für Der Bank Blog tätig. Er ist freier Journalist und Student in Heidelberg.
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