Unternehmerisches Denken und Handeln: Diese Soft Skills entscheiden über Karrieren – scinexx.de – scinexx | Das Wissensmagazin

Unternehmer tragen mit ihren Entscheidungen die Verantwortung für den geschäftlichen Erfolg – und damit auch für Ihre Mitarbeiter. Das setzt vorausschauende Abwägungen und Planungen ebenso voraus wie entschlossenes Handeln, aber eben auch den Willen zur Selbstreflektion sowie zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Genau diese Soft Skills schätzen und fördern Unternehmer und Vorgesetzte in akademischen Einrichtungen aber auch bei ihren Mitarbeitern – aus gutem Grund.
Es wäre zu kurz gegriffen, unternehmerisches Denken und Handeln mit einem vorausschauenden, den Unternehmenszielen dienenden und dem Zusammenwirken verschiedener unternehmerischer Aspekte gerecht werdenden Agieren zu beschreiben. Es gehören vielmehr verschiedene Soft Skills dazu, wie zum Beispiel:
Zusammengefasst lässt sich festhalten: Ein Unternehmer behält immer die Ziele seines Unternehmens im Fokus, sodass Interessen einzelner Mitarbeiter oder Abteilungen zurücktreten müssen. Ihm geht es um die erfolgreiche Entwicklung, die Ausrichtung auf die Zukunft – und damit um das große Ganze. Deswegen muss er Prioritäten setzen und die Aufgaben sinnvoll verteilen
Auch wenn es auf den ersten Blick als Widerspruch erscheinen mag, dass auch Angestellte oder Wissenschaftler derartige Soft Skills mitbringen sollten, da sie doch in der Regel weisungsgebunden agieren, können sie doch nachhaltig profitieren: Nutzen sie nämlich ihre Potenziale und Ressourcen im Interesse des Unternehmens gewinnbringend aus, gehen selbstreflektiert an die gestellten Aufgaben und bringen eigene Überlegungen ein, dann eröffnen sie sich interessante Karrierechancen. Vor allem in unserer schnelllebigen Zeit, sind Unternehmen einem enormen Veränderungsdruck ausgesetzt – und die damit verbundenen Herausforderungen lassen sich ohne engagierte Mitstreiter nur schwer meistern.
Es liegt in der Natur der Dinge, dass sich Soft Skills gezielt entwickeln lassen – das trifft auch auf das unternehmerische Denken und Handeln zu. Es gibt zahlreiche Bücher und andere Informationsquellen, die Interessierte in die bewährten Methoden und Techniken zur Persönlichkeitsentwicklung einweihen und interessante Tricks und Tipps vermitteln – vor allen Dingen zum Selbst- und damit Zeitmanagement, aber auch zur Selbstreflektion. Die unverzichtbaren Grundlagen sind aber vor allem fachliche Kenntnisse, die über den eigentlichen Bereich hinausgehen. Um tragfähige Entscheidungen treffen zu können, müssen Angestellte und Wissenschaftler auch die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge verstehen. Es geht also um das Zusammenspiel von branchenspezifischem Wissen und Betriebswirtschaft, das Unternehmer, aber auch die Mitarbeiter dazu befähigt, Ihre geschäftlichen Aktivitäten zum Erfolg zu führen.
Um es zu verdeutlichen: Auf Anweisungen wartende und handelnde Mitarbeiter sind einerseits nicht dazu willens oder in der Lage, Verantwortung zu übernehmen oder Risiken einzugehen, sondern kommen andererseits auch mit Veränderungen nur schwer zurecht – selbst wenn es sich um Verbesserungen handelt. Führungskräfte sollten dazu in der Lage sein, ihre Teams auf die vom Unternehmen gesteckten Ziele einzuschwören, sie dafür zu begeistern, die eingeräumten Handlungsspielräume kreativ und engagiert auszuschöpfen und vor allem selbst Verantwortung zu übernehmen. Sie erkennen die Potenziale der Mitarbeiter und unterstützen sie dabei, sie entsprechend der jeweiligen Stärken einzusetzen und diese weiter auszubauen. Genau darin zeigt sich unternehmerisches Denken und Handeln.
Zur Umsetzung stehen zahlreiche intelligente Hilfsmittel zur Verfügung, wie zum Beispiel für den Bereich Buchhaltung zum Thema Rechnungslegung: Schritt für Schritt können Mitarbeiter sich die Antworten auf komplexe Fragestellungen selbst erarbeiten – das schafft nicht nur wichtige Fachkenntnisse, sondern stärkt auch die Position des Mitarbeiters. Er ist somit in der Lage, die Arbeit in seinem Bereich zu beurteilen, sein eigenes Vorgehen zu hinterfragen und bei Bedarf auch zielführende Änderungen vorzuschlagen – die sich wiederum positiv auf das gesamte Unternehmen auswirken können. Diese Eigeninitiative zu fördern, erweist sich in der Praxis immer wieder als wesentlicher Faktor für den unternehmerischen Erfolg.
Es liegt im Interesse der Unternehmen und akademischen Einrichtungen, den eigenen Mitarbeitern Handlungsspielräume zu eröffnen und sie bei der Entwicklung von Soft Skills wie Selbstmanagement, Selbstreflektion und Entscheidungs- bzw. Risikofreude zu unterstützen. Doch es kommt maßgeblich auf die Eigeninitiative der Angestellten und Wissenschaftler an, diese Chance wahrzunehmen: Sie entwickeln sich nicht nur persönlich und fachlich weiter, sondern eröffnen sich damit auch langfristig interessante Karrierechancen – für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation.

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